Wenn das dominante Nahrungsangebot der Stadt aus FastFood besteht, in den Supermarktketten truhenweise Tiefkühlkost angeboten wird, das Obst und Gemüse aus anderen Ländern importiert werden muss und Bioprodukte für viele Bewohner der Stadt schlichtweg nicht erschwinglich sind, dann ist die Vielfalt und die Abwechslung unserer Ernährung und damit auch unsere Gesundheit gefährdet.
- Was für nachhaltige und ökologische Ernährungsmöglichkeiten und -Formen gibt es in der Stadt?
- Wie kann eine sinnlichere Einstellung gegenüber unserer Ernährung gefördert werden, die zu einem Wandel unserer Esskultur hin zu einem bewussten Genuß führt?
- Wo gibt es Räume und Möglichkeiten für die Erzeugung von Nahrung im urbanem Raum und wie können diese gefördert werden?
- Bittet eine multikulturelle Gesellschaft mit einer Vielzahl von verschiedenen Küchen neue Potentiale für eine vielfältige und gesunde Ernährung?
- Wie kann zum Konsum von regionalen, saisonalen, sowie biologischen Erzeugnissen gegenüber von importierten Produkten angeregt werden und wie ist es möglich durch bewusste Preisgestaltung hier entscheidene Förderungsimpulse zu geben?
und die diskussionen gehen weiter! wunderbar!
der thementisch ist zu ende! viele fragen, ideen und antworten schweben in der luft… die zeit kommt, dass sie sacken!
diese empfehlungen/ forderungen stehen im raum:
mehr öffentlichen raum für eine wohnraumnahe lebensmittelgewinnung
stärkung der vielfalt der urbanen gärten und kleinstlandwirtschaft
mehr bildung für den bewussten umgang mit nahrung & ernährung
liebe eltern: kocht wieder mehr!!
have a look: urbanacker.net!!
hinweis aus den usa: in dtl ist nicht immer klar, wo die produkte auf den wochenmärkten herkommen! das sollte der augenmerk hingerichtet werden! lasst und das potenzial dieser märkte nutzen! bildungsarbeit auf markt
eine der heutigen forderungen: jeder berliner soll in die lage versetzt werden, einmal im jahr eine mahlzeit aus selbstproduziertem gemüse zu kreieren!
der nachhaltige blickwinkel wieder mehr einschränken? fokus auf gesundheitliche aspekte, der soziale fokus etc.
verbrauchermärkte: seid euch eurer rolle als anbieter von nahrungsmittel bewusst!
kinder & familien: nehmt euch mehr zeit zum selbermachen!
fast food – slow food – mood food
mehr raum für sinnliche erfahrungen im umgang mit ernährung!
es sollte nicht mehr um die vielfalt in der ernährung, sondern um das bewusste in der ernährung gehen!
macht es sinn, eine innerstädtische fläche wie der tempelhofer flughafen in landwirtschaftliche nutzfläche umzuwandeln, wenn in der gesamten bundesrepublik eine masse von ehemaliger ackerfläche subeventionert wird, dass sie “still gelegt” werden?
die themen nahrung & ernährung ist sehr, sehr komplex, es ist an vielen stellen nicht selbstverständlich voraussetzbar, dass diese komplexität be-griffen werden kann
es besteht an vielen stellen die schwierigkeit, dass urbäne gärten auf lediglich temporär zur verfügung stehenden flächen bestehen, es ist aber eigentlich notwendig, dass diese auf langfristig zur verfügung stehenden flächen aufgebaut werden sollten
urbane landwirtschaftliche initiative als stachel, das bewusstsein für die garten-infrastruktur zu stärken, angefangen bei den kindern, hin zu den familien und bewohnerInnen der stadt
in 60% prozent der deutschen haushalte wird 1x wöchentlich gekocht! wo sollen die leute herkommen, die sich in die gärten begeben?
es scheint konses zu sein: die stadt braucht platz für mehr garten-/ anbaufläche für den anbau von nutzpflanzen
es sollte darum gehen, in der stadt möglichst viel platz für den eigenen anbau zu schaffen! es gilt, kinder daran heranzuführen, einen blick dafür zu bekommen, wie ernährung in der stadt geschaffen werden kann…
wie gehen wir verantwortlich und nachhaltig mit unserer ernährung um?? sollen wir uns in bescheidenheiten üben?
hauptfrage: welche rolle spielt die veschwindende vielfalt im themenfeld ernährung?
stärkung regionaler wirtschaftkreisläufe, besseres bewusstsein der berliner und berlinerinnen für regionale produkte, ökolgischer landbau sind einige der zielstellungen von berlin 21, einem der veranstalter der thementische
kräuterfrau, prinzessinnengärten, food-spezialisten, kreuzberger kinderkochschule, veganer… alles dabei!
die runde beginnt mit einer vorstellungsrunde – die vielfalt am tisch ist in jedem fall gegeben!
die kurze pause nähert ich dem ende, die teilnehmenden der thementische begeben sich auf ihre plätze, wir dürfen gespannt sein! auf in konstruktive und streitbare gespräche!
michael wimmer von der völ schließt mit seinem beitrag zu ernährung die runde der themen-inputs ab
nach einem recht ausführlichen kultur-input impulsiert kurz & knapp frauke hehl von workstation ideenwerkstatt berlin begleitet von einem kleinen video
susanne husse von der berliner kunsthalle folgt auf den fuss: zum thema verschwindende vielfalt in der kultur
weiter gehts mit der live-übertragung des inputs vom bürgermeister der lohmühlen wagenburg hans zosch via skype – leider etwas schwer zu verstehen…
nach der begrüßung durch katrin fleischer (berlin 21) und michael lafont (id22) starten jetzt die impulsreferate, es startet otto berthold von gasag, leiter neue technologien
Der Start steht kurz bevor!
think globally… act locally…
eating locally produced foods.. grown in season and at the right time of year… helps to maintain sustainibility and also gives our bodies the right nutrients needed for where we are living. When people eat the right foods… which have been produced organically and harvested right, we can increase our performance and enjoyment in life!!!
important is not only asking if our food was grown organically… important is how the food was grown, meaning for example if the people harvesting the food were paid decently for their hard work. also asking where the food was grown. has our fruit been flown around the world to get it to our table ? or is our food coming from a nearby farm? AND WHAT ABOUT THE STORE WHERE WE BOUGHT THE FOOD? how are the people treated in the store where we bought our bread and vegetables? all of this is related to nutrition, and culture, and sustainability…
…for the culture of food, for sustainable nutrition, we could be thinking about more than just the fact of whether or not our food is grown organically… how is the food planted and harvested? are people paid enough for their work? how does the food get to our table? is the food flown around the world or is it coming from a farm in the nearby countryside… where did we buy the food? how are the people treated in the store where we bought our food? and so on… all of this related to nutrition!
http://slowfood-berlin.de/
essen bereiten in großen Mengen und für große GRuppen ist ressourcenschonend. Deswegen sollte man mehr im Restaurant als zu Hause essen
^What’s wrong with fast organic food?^
We should also think about the way in which our food is packed. A lot of organic food comes in a plastic package, which is somehow a countradiction in itself!
We’ll see how Fast Food performs against organic food…