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Wohnformen

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Die wachsende Vielfalt der städtischen Bevölkerung und der Lebensstile erfordert eine Vielfalt an Wohnformen. Doch durch steigende Grundstückspreise und Mieten sowie das Verschwinden von Freiflächen wird es in Berlin immer schwieriger diese Vielfalt zu erhalten. Werden alternative, nachhaltige und nicht-spekulative Wohnmodelle unterstützt oder ausgebremst? Wie kann eine demokratische, kreative und nachhaltige Stadtentwicklung in Zeiten der Wirtschaftskrise und geringen öffentlichen Finanzmitteln befördert werden?
Selbstorganisiertes Wohnen, als ein Schlüsselelement des zukunftsfähigen Berlins, kann neben anderen wichtigen Aspekten einen Beitrag zur Stadtentwicklung leisten:

  • nachhaltigen und experimentellen Projekten
  • partizipatorischen, nachbarschaftlich orientierten Strukturen
  • pionierhaften Beispielen von Umwelttechnologien und Energieeffizienz
  • komfortablen und sicheren Wohnformen, in denen Alt und Jung zusammenleben können (Intergenerationalität)

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Kultur

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In einer Großstadt wie Berlin finden wir eine breite Palette an kulturellen Angeboten.

  • Ist diese kulturelle Vielfalt gefährdet oder wird sie verstärkt?
  • Welche Instrumente der Kulturförderung lassen sich ausmachen?
  • Ist diese Förderung auf Langfristigkeit und Kontinuität ausgelegt?
  • Werden die Keimzellen der Kultur, kleine Nischen und Enklaven, durch die Ausbreitung einer kommerzialisierten Mainstreamkultur bedroht?
  • Verschwinden die kreativen Freiräume die für eine kulturelle Diversität notwendig sind?
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    Biodiversität

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    Die Vielfalt der Ökosysteme, Arten und genetischen Variation mündet im Begriff Biodiversität (biological diversity – biodiversity). “Die Natur braucht uns nicht, aber wir die Natur!” ist eine Kampfformel zum Schutze der Habitate. Abnehmende Stabilität durch landwirtschaftliche Nutzung und zerstückelte Lebensräume, überbaute Landschaften und Zerstörung ökologischer Nischen betrifft die Populationen der menschlichen Spezies auf der südlichen Halbkugel am stärksten.

    • Wie lässt sich eine nachhaltige Nutzung bei gerechtem Vorteilsausgleich etablieren, die die Vielfalt des Lebens auf der Erde fördert?
    • Finden sich außer den Flächen von Wäldern und geschützten Naturflächen sowie der Wasserqualität noch andere Indikatoren für Biodiversität?
    • Besteht notwendigerweise ein Widerspruch zwischen urbanen Räumen und der Natur?
    • Wie lassen sich Ökosysteme in der Stadt am effektivsten schützen und fördern?
    • Ist es überhaupt richtig von Natur in der Stadt zu sprechen, wenn damit lediglich künstlich angelegte Grünanlagen gemeint sind?

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    erneuerbare Energie

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    Der Energieverbrauch der Menschheit stellt uns vor bisher ungeahnte ökologische Herausforderungen. Die fortschreitende Urbanisierung wie Technisierung des Alltags und die damit verbundene Abhängigkeit von elektrischer Energie haben seit ihrem Aufkommen zu einem massiven Raubbau an der Natur geführt. Energiesparmaßnahmen brauchen eine ökologische sowie eine soziale Orientierung. In einem radikal dezentralisierten Markt werden Berlins zukünftigen Bewohner in erster Linie Energieproduzenten und erst dann Energiekonsumenten sein!
    Dies führt zu neuen Fragen:

    • Wie lassen sich regenerative Energieformen kostengünstig einer breiten Masse zur Verfügung stellen?
    • Was sind bereits im eigenen Haushalt umzusetzende Alltagspraktiken zur Schonung des Planeten?
    • Welche Möglichkeiten gibt es eine dezentrale Wärme- und Elektrizitätsversorgung zu garantieren (Minigeneratoren, Solaranlagen, Windenergie, etc.)?
    • In welchen alternativen Energieträgern kann ein Potential sozial verträglicher, ökologisch produzierter und ökonomisch rentabler Energiegewinnung ausgemacht werden?
    • Unter welchen Vorzeichen könnten die nicht nachhaltigen Energieträger (Kohle, Uran, …) des vorherrschenden Energiediskurses ihre öko-logische Leitrolle neu definieren?

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    Ernährung

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    Wenn das dominante Nahrungsangebot der Stadt aus FastFood besteht, in den Supermarktketten truhenweise Tiefkühlkost angeboten wird, das Obst und Gemüse aus anderen Ländern importiert werden muss und Bioprodukte für viele Bewohner der Stadt schlichtweg nicht erschwinglich sind, dann ist die Vielfalt und die Abwechslung unserer Ernährung und damit auch unsere Gesundheit gefährdet.

    • Was für nachhaltige und ökologische Ernährungsmöglichkeiten und -Formen gibt es in der Stadt?
    • Wie kann eine sinnlichere Einstellung gegenüber unserer Ernährung gefördert werden, die zu einem Wandel unserer Esskultur hin zu einem bewussten Genuß führt?
    • Wo gibt es Räume und Möglichkeiten für die Erzeugung von Nahrung im urbanem Raum und wie können diese gefördert werden?
    • Bittet eine multikulturelle Gesellschaft mit einer Vielzahl von verschiedenen Küchen neue Potentiale für eine vielfältige und gesunde Ernährung?
    • Wie kann zum Konsum von regionalen, saisonalen, sowie biologischen Erzeugnissen gegenüber von importierten Produkten angeregt werden und wie ist es möglich durch bewusste Preisgestaltung hier entscheidene Förderungsimpulse zu geben?

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