excity europe ist eine Initiative, welche die EXPERIMENTDAYS 10 (internationale Konferenz, Projektbörse, Exkursionen und Workshops) im Oktober 2010 in Berlin aktiv ausbaut. Ergänzt durch eine interaktive Webseite sowie vor- und nachbereitenden Treffen, wird die Initiative als eine neue europäische Plattform für gemeinschaftliches Wohnen und Vielfalt im urbanen Raum dienen. “Gemeinschaftliches Wohnen” bezieht sich auf kooperative und innovative Wohnformen, die selbstorganisiert, integrativ und nicht-spekulativ sind.
Ziele
Ziele der Initiative sind die Unterstützung gemeinschaftlicher Wohnansätze, die Förderung nachhaltiger und integrativer Entwicklungen sowie die Intensivierung generationenübergreifender Solidarität im Kontext des Europäischen Jahres 2010 gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Darüber hinaus wird, durch die Entwicklung gemeinsamer Begriffe und Werkzeuge für den dauerhaften Austausch zwischen den Partnern, die Kommunikation und Vernetzung auf europäischer Ebene verbessert.
Partner (Auswahl)
Stiftung trias, Hattingen, Germany: Rolf Novy-Huy
Design and Innovation for Sustainability (DIS), INDACO, Politecnico di Milano, Italy: Prof. Ezio Manzini
Initiative für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen, Wien, Österreich: Dr. Gernot Tscherteu
Kollektivhus NU, Stockholm, Schweden: Dick Urban Vestbro
im magazine, Lisbon, Portugal: Ana Teresa Silva
In Kooperation mit diesen und anderen europäischen Partnern werden Best Practices urbanen gemeinschaftlichen Wohnens zusammengetragen. Diese Beispiele werden, insbesondere im Hinblick auf die Konferenz und Projektbörse EXPERIMENTDAYS 10, auf einer partizipatorischen Internetseite diskutiert und verglichen. Durch Vernetzungsarbeit in Berlin und online wird ein Austausch nützlicher Informationen angeregt, so dass neue Kooperationen unter zivilgesellschaftlichen Partnern entstehen, die eine nachhaltige europäische Plattform für gemeinschaftliche Wohnformen unterstützen.
Diskussionspunkte:
• Vielfalt europäischer gemeinschaftlicher Wohnformen und regionale Innovationen
• Wohnformen und ihr Beitrag zu nachhaltigen Entwicklungsstrategien der Nachbarschaft
• Umwelttechnologien in Hausprojekten
• Alternative Modelle zur Finanzierung und Unterstützung gemeinschaftlichen Wohnens
• Organisationsstrukturen von Wohnprojekten, Vergleich von privaten, öffentlichen und kooperativen Eigentumsmodellen


