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Geschichte

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Publikation „ Der Verein als Rechtsform für Wohnprojekte“

März
In Kooperation mit der Stiftung trias, Gemeinnützige Stiftung für Boden, Ökologie und Wohnen, publizierte id22 die Broschüre „Verein als Rechtsform für Wohnprojekte“. Die Broschüre dient der Weiterbildung und Information bezüglich der Umsetzung von Wohnprojekten und unterstützt damit die Entwicklung und Begleitung von innovativen Projekten Im Sinne einer sozialen Stadtentwicklung.

Bildungswerk: Lokhalle „Aktionswoche!“
Mai
Eine Woche nutzten Jugendliche das Experimentierfeld Lokhalle für innovative Kulturarbeit und Bildung. Mit der Kooperationen von Künstler/innen und Schüler/innen in der Lokomotivhalle wurde Aufmerksamkeit für das Südgelände als alternativer Bildungsstätte geschaffen und deren Entwicklung vorangetrieben.

EXPERIMENTDAYS 09
messe für wohnkulturen + nachhaltiges bauen:
kreativ. ökologisch. wirtschaftlich. gemeinschaftlich.
03. + 04. Oktober
Die EXPERIMENTDAYS 09 präsentierten das Berliner Spektrum an Wohnkulturen – von links-alternativen Hausprojekten in Kreuzberg und Wagenburgen in Treptow bis hin zu eigentumsorientierten Baugemeinschaften in Weißensee. Ziel der EXPERIMENTDAYS war es, die Möglichkeiten der Entwicklung städtischer Freiflächen durch zukunftsorientierte und partizipative Konzepte aufzuzeigen. Mit Projektständen, Info- und Diskussionsrunden sowie Exkursionen zu Berliner Projekten wurde Interessierten die Möglichkeit geboten, sich in der vielfältigen Szene umzusehen, um Ideen zur eigenen Umsetzung gemeinschaftlichen Wohnens zu entwickeln. Mit über 2.000 Besuchern waren die EXPERIMENTDAYS 2009 die bisher erfolgreichste Veranstaltung.

WOHNPORTAL.berlin
Seit Anfang des Jahres arbeiteten experimentcity und das Büro für Projektentwicklung I Winfried Härtel an der Zusammenführung der beiden Internetportal www.WOHNPORTAL-berlion.de und www.wohnprojekte-berlin.info.

Auszeichnung
experimentcity wurde als europäisches Best Practice-Projekt im Rahmen des Europäischen Jahres für Kreativität und Innovation ausgezeichnet.


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EXPERIMENTDAYS 08 „wohn.stadtteil.kreativ.kultur“
Projektbörse, Workshops, Exkursionen, Kurzfilmabend, Zukunftsgespräch
11 + 12 Oktober
Auf 3.000 qm präsentierten sich mehr als 75 gemeinschaftliche Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Architekturbüros, Projektentwickler, Genossenschaften, Netzwerke, Agenturen, Hochschulen, Stadtteilinitiativen, Kunst- und Kulturprojekte, Kreativzentren, Banken, Stiftungen und Firmen aus Berlin und darüber hinaus einer breiten Öffentlichkeit.
Die Schwerpunktthemen 2008 waren neben den unterschiedlichen Facetten des gemeinschaftlichen Bauens und Wohnens der Passivhausbau sowie Stadtteil- und Kreativarbeit im Wedding. Damit reagierten die EXPERIMENTDAYS 08 sowohl auf die Notwendigkeit eines sensiblen Umgangs mit Energie im Hausbau als auch auf die Anforderungen einer partizipativen und sozialen Stadtteilentwicklung in „Problembezirken“.

<Bildungswerk: Lokhalle> „Anfeuerung!“
Juni – November 2008
Die Idee für ein neues und zukunftsfähiges Nutzungskonzept der Lokhalle im Natur-Park Schöneberger Südgelände als <Bildungswerk: Lokhalle> wurde bei einem Experten-Workshop im Dezember 2006 entwickelt. 2007 fanden mit Erfolg verschiedene Versuchsprojekte in der Halle statt. Ziel des <Bildungswerk:Lokhalle> war die Entwicklung einer langfristigen, kulturellen Bildungsinitiative, die Jugendliche durch außerschulische Projektwochen und innovative Kulturarbeit bei der Berufsorientierung unterstützt. Zum Auftakt des groß angelegten Vorhabens fand 2008 die Aktion „Anfeuerung!“ statt, in deren Rahmen verschiedene Projekte umgesetzt wurden. Die Anfeuerung wurde realisiert in Kooperation mit der Grün Berlin GmbH, einer Servicegesellschaft des Landes Berlin, gefördert durch die Kulturprojekte GmbH.

„Der 2. Expertenworkshop Zukunft Lokhalle“
Oktober 2008
25 Teilnehmer fanden sich unter der Leitung von id22 in Kooperation mit Grün Berlin GmbH und Zukunftsbau GmbH in der Lokhalle ein, um Zwischenergebnisse und neue Nutzungsideen für das <Bildungswerk: Lokhalle> kennen zu lernen und zu diskutieren. Im Anschluss wurden erste Ergebnisse der „Anfeuerung!“ präsentiert und in einem umfangreichen Programm Impulse für die Weiterentwicklung des Projektes gegeben.

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EXPERIMENTDAYS 07 „wohn.kultur.stadt“
Kurzfilmabend, Projektbörse, Runder Tisch, dezentrale Exkursionen
Oktober
Mit über 1.000 Teilnehmern und Gästen tauschten sich Berliner Wohnprojekte, Baugemeinschaften, Genossenschaften, Netzwerke, Agenturen, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Interessierte über die Zukunft gemeinschaftlichen Wohnens aus. Exkursionen, ein Kurzfilmabend, die Projektbörse und ein Runder Tisch zum Thema „Generationsübergreifende, integrierende, selbstorganisierte Wohnkonzepte als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung“ zeigten die Bandbreite an zukunftsfähigen Wohnformen.

 

WOHNPORTAL-berlin.de
April
Das WOHNPORTAL.berlin, Weiterentwicklung der experimentcity-Datenbank, wurde von id22 veröffentlicht als interaktive Plattform für vorbildhafte Beispiele gemeinschaftlichen Wohnens, sich neu gründender Intiativen und Suchender.

DAZ Workshop „Ökologie in den eigenen vier Wänden“
16. Mai
Im Rahmen der Ausstellung “auf.einander.bauen” kooperierte experimentcity mit dem Deutschen Architektur Zentrum (DAZ). Das Netzwerk veranstaltete einen thematischen Abend zum ökologischen Bauen und Wohnen. Dabei ging es um win-win Wohnalternativen, die Energie und Nebenkosten sparen, die Umwelt und das Klima schonen und einen ästhetischen Anspruch realisieren. Verschiedene Beispiele in Berlin wurden vorgestellt und diskutiert.

 

„Raumstrategien“ – Lokomotivhalle – Schöneberger Südgelände
Sommersemester 2007
Im Rahmen des Masterstudiengangs „Raumstrategien“ der Kunsthochschule Berlin-Weißensee begleitete id22 im Sommersemester 2007 eine Studentengruppe bei Ihrer Arbeit zu Transformationsvorschlägen für die Lokomotivhalle auf dem Schöneberger Südgelände. Im Wintersemester 2007/08 begleitete id22 eine weitere Studentengruppe des Studiengangs “Raumstrategien” bei Ihrer Arbeit zur Transformation des „Kulturhauses Peter Edel“ in Weißensee.

Auszeichnung
Die Initiative “Deutschland – Land der Ideen verleiht experimentcity die Auszeichnung
“Ausgewählter Ort 2007”.


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EXPERIMENTDAYS 06
Unter dem Motto berlin: selbstorganisiert! kamen durch Aktionen, Diskussionen und Ausstellungen Berliner Initiativen zu Wort, die auf die Herausforderungen des Hauptstatdlebens mit Kreativität antworten.

 

Die EXPERIMENTDAYS 06 präsentierten kreative Projekte auf Brachflächen und Bauleerständen und förderten den Austausch zwischen Initiativen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, um gemeinsam für ein vielfältiges, nachhaltiges und lebenswertes Berlin zu arbeiten.
Eine Kooperation von experimentcity, SenStadt-Agendabüro, Bundesaktion Bürger initiieren Nachhaltigkeit (BiN) – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin 21, WOCHE der Zukunftsfähigkeit, stiftung trias, dieGesellschafter, Kühlhaus, taz und zitty.

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Eine Jury aus verschiedenen Stadtakteuren und Protagonisten der Kulturszene – der spätere experimentcity-Beirat – wählte die teilnehmenden Projekte anhand der Nachhaltigkeitskriterien aus. Das Foyer der Akademie der Künste bot den Raum für kreative Kunst- und Architekturinstallationen, Projektionen und Ansichtsplänen der Berliner Raumpioniere.

experimentcityerhält Förderung von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Berlin 21. Im Sommer startete die Kooperation mit der Akademie der Künste. Auch die DIfU unterstützt die Arbeit von experimentcity im Rahmen des Bundesprogramms „Bürger initiieren Nachhaltigkeit“.

Die Projektbörse am 9. Oktober war der Höhepunkt des Jahres (Nähere Informationen stehen zum Download bereit (siehe unten).
Mit einem Symposium am 12. Dezember beginnt das Engagement von experimentcity für das Bundesprogramm „Stadtumbau West“ (Donwload ebenfall unten).

Doku: Projektbörse 2005 + Symposium Stadtumbau West 2005


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Über 400 Besucher können auf der Ausstellung in der ufaFabrik, die selbst ein Vorbild nachhaltiger Stadtkultur ist, Ideen und Konzepte über gemeinschaftliches Wohnen austauschen und mit Experten darüber diskutieren.
Die Projektbörse wird von der Trias Stiftung unterstützt.

Im Dezember wird experimentcity zu einem Leitprojekt von Berlin 21.

 

zukunftswohnkonzepte
präsentiert, am 26. September 2004, verschiedene alternative Wohnformen einer breiteren Öffentlichkeit.
Die Mischung von kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, ökologischen, nachhaltigen oder wohnpolitischen Ansätzen verspricht, einen interessanten Überblick zu geben.

Die Tagung bietet sowohl Neueinsteigern als auch bereits Projekterfahrenen die Möglichkeit, sich über Ideen, Ansätze, Probleme und Möglichkeiten im Zusammenhang mit gemeinschaftlich organisiertem Wohnen zu informieren, auszutauschen, eigene Ziele besser zu definieren und umzusetzen.

Die Themen der fünf Workshops reichen dabei von Finanzierungsfragen und Rechtsformen über die Suche nach neuen Kooperationsformen mit Verwaltung und Städteplanung bis hin zu ökologischem Bauen und Wohnen sowie Baugruppen aus Berlin und Freiburg-Vaubaun. Als WorkshopleiterInnen konnten projekterfahrene Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft gewonnen werden, wie Dr. Franz Schulz, Baustadtrat Kreuzberg-Friedrichshain.

Im Rahmen der Projektbörse werden sich 30 Wohnprojekte präsentieren: von der Baugruppe bis zum Wagendorf, vom ökologischen Ansatz bis zum generationsübergreifenden Wohnen ist alles vertreten. Mit dabei sind ArchitektInnen und Fachleute, die Projekte entwickeln und bei deren Umsetzung beratend mitwirken.

experiment city berlin, Leitprojekt im Rahmen der Berliner Lokale Agenda 21 fördert partizipative und nachhaltige Entwicklungen Berliner Brachflächen.

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Im Rahmen der Woche der Zukunftsfähigkeit werden zwei Exkursionen zu experimentell und zukunftsfähig genutzten Flächen in Berlin angeboten. Anschließend findet eine Ausstellung mit Tagung in den Atelierräumen von Ben Wagin im „An halter Garten“ am Gleisdreieck statt. Bereits bei dieser ersten Veranstaltung geht es darum, Visionen für Brachflächennutzung in Berlin zu entwickeln und die möglichen Protagonisten solcher städtischer Experimente zu erkennen.